Bei dieser Anlage handelt es sich um eine netzgekoppelte Inselanlage. In dem Verwaltungsgebäude werden Wärmepumpe, Büros, Fahrstuhl und mehr unterbrechungsfrei mit Energie versorgt. Auch wenn der Netzversorger ausfällt.
Auf Grund der Fläche haben wir bei diesem Projekt Jinko Module verbaut. Die Jinko Module eignen sich besonders für Projekte mit größeren Flächen. Wegen der geringen Spannung und des hohen Stromes lassen sich 5 bis 6 Module mehr in einem String verbauen. Das hat den Vorteil, dass mehr Kollektorfläche in den Strings eingebunden werden kann und die Leistung auch zu nicht so lichtstarken Zeiten sehr effektiv ist.
Zusätzlich wurde hier ein Ladepunkt für Elektrofahrzeuge eingerichtet, mit dem direkt von der Sonnen bzw. aus dem Speicher die Fahrzeuge geladen werden können.
Das System bietet zusätzlich die Möglichkeit einen Heizstab einzubinden, der direkt vom Wechselrichter gesteuert wird. Alternativ lassen sich auch vorhandene Solaranlagen, wie Balkonkraftwerke oder Bestandanlagen ohne Speicher, einbinden.
Über einen Generatoranschluß lässt sich ein dreiphasiger Generator einbinden, der in der Lage ist, bei längerer Dunkelheit und Netzausfall, den Akku zu laden und den Betrieb der Hausanlage aufrecht zu erhalten.
Die Solaranlage übernimmt auch hier die komplette Hausversorgung. Der Wechselrichter selbst erzeugt das Hausnetz und holt sich nur „Hilfe“ vom Netzanbieter, wenn sie selbst den Energiebedarf nicht aufbringen kann.