Bei diesem Projekt wurden die Module in zwei Strings mit einem Ziegeldachmontagesystem auf den Dach befestigt. Die Installation dauerte zwei Tage. Die Stringleitungen wurden unter den Ziegeln auf die andere Seite des Hauses geführt und dann in einem Alurohr in der Nähe der Dachrinne am Haus herunter geführt. Die Installation des Wechselrichters und der Batterien erfolgte im Keller.
Die Module sind sehr schwachlichtstark und produzieren Energie bereits bei Helligkeit, auch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Das System bietet zusätzlich die Möglichkeit einen Heizstab einzubinden, der direkt vom Wechselrichter gesteuert wird. Alternativ lassen sich auch vorhandene Solaranlagen, wie Balkonkraftwerke oder Bestandanlagen ohne Speicher, einbinden.
Über einen Generatoranschluß lässt sich ein dreiphasiger Generator einbinden, der in der Lage ist, bei längerer Dunkelheit und Netzausfall, den Akku zu laden und den Betrieb der Hausanlage aufrecht zu erhalten.
Die Solaranlage übernimmt auch hier die komplette Hausversorgung. Der Wechselrichter selbst erzeugt das Hausnetz und holt sich nur „Hilfe“ vom Netzanbieter, wenn sie selbst den Energiebedarf nicht aufbringen kann.